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Maze Runner


Meine neuste Rezension behandelt die Trilogie Maze-Runner von James Dashner:
1. Die Auserwählten – Im Labyrinth (2011), 496 Seiten, Original: The Maze Runner (2009)
2. Die Auserwählten – In der Brandwüste (2012), 496 Seiten, Original: The Scorch Trials (2010)
3. Die Auserwählten – In der Todeszone (2013), 464 Seiten, Original: The Death Cure (2011)


Inhalt:
Die Geschichte beginnt mit Thomas, einem etwa 17-jährigen Teenager, der sich ohne Erinnerungen auf einer Lichtung widerfindet, die von einem riesigen Labyrinth umgeben ist. Im Laufe mehrerer Jahre wurden viele Jungen etwa in seinem Alter dort hingebracht. Alle haben keine Erinnerungen an ihr früheres Leben oder die Welt außerhalb ihres Gefängnisses. Die Gruppe nennt sich die „Lichter“ und hat eine Art Zivilisation aufgebaut, in der jedes Mitglied seine Aufgaben hat. Die wichtigste Regel lautet allerdings, dass niemand außer den „Läufern“ ins Labyrinth darf, da sich dort gefährliche Kreaturen aufhalten.

Hintergrund:
Es gestaltet sich als schwierig, etwas über den Hintergrund zu schreiben, da das Buch vor allem davon lebt, dass Thomas eben keine Ahnung hat, wie es in der Welt draußen aussieht, da ihm die Erinnerungen genommen wurden.

Erzählstil:
Dashner hat einen sehr leichten, flüssigen Schreibstil ohne viele Schnörkel. Auch seine Charaktere haben wenig tiefe, was allerdings wohl daran liegt, dass alles Schlag auf Schlag passiert und niemals wirklich Zeit zum Durchatmen oder gar für ein tiefgehendes Gespräch bleibt. Die Spannung wird immer hoch gehalten und es ist schwierig, die Bücher überhaupt mal aus den Händen zu legen.
Gewöhnungsbedürftig war es für mich, das Dashner den Jungen teilweise eine eigene Sprache gibt. Da sie ihr Gedächtnis verloren und eine eigene Zivilisation über Jahre hinweg aufgebaut haben, ist das wenig verwunderlich, dass sie gewissen Dingen eigene Namen geben, aber beim ersten Lesen dieser Wörter bin ich ein paar Mal gestolpert.


Verfilmung:
Eigentlich habe ich die Bücher nur begonnen, weil der erste Film – der in nur zwei Monaten gedreht wurde – mich so begeistert hat. Und auf den ersten Seiten des ersten Buches war ich etwas enttäuscht, wobei ich nicht genau benennen kann wieso. Vielleicht weil der Film nochmal eine ganze Ecke „schneller und brenzliger“ ist. Oder vielleicht weil die beschriebenen Charakteren den Filmrollen so gar nicht entsprechen.

Fazit:
Auch wenn ich auf den ersten Seiten der Trilogie skeptisch und vielleicht sogar etwas enttäuscht war, so bin ich doch froh, dass ich weitergelesen habe, denn sonst wäre mir eine erfrischend neue SiFi-Buchreihe entgangen, die zwar kleine logische Schwächen aufweist, aber im wesentlichen rasant, unerwartet und packend ist.

14.1.15 10:55


Dämonenzyklus



Die Dämonen-Reihe von Peter V. Brett besteht derzeit aus drei Hauptbüchern und einem Nebenbuch. Im nächsten Jahr kommen ein weiteres Hauptbuch und ein Nebenbuch heraus. Die Grundstoriy ist ohne die Nebenbücher bestens zu verstehen, doch dort wird die Hauptgeschichte durch Kurzgeschichten und herausgefallenen Szenen ergänzt.

1. Das Lied der Dunkelheit (2009), 800 Seiten, Original: Painted Man
Kurzgeschichte 1: Der große Basar (2010), 240 Seiten, Original: The Great Bazaar and Other Stories)
2. Das Flüstern der Nacht (2010), 1008 Seiten, Original: The Desert Spear
3. Die Flammen der Dämmerung (2013), 1056 Seiten, Original: The Daylight War
Kurzgeschichte 2: Das Erbe des Kuriers (2015), 192 Seiten, Original: Messenger’s Legacy
4. Der Thron der Finsternis (2015), Original: The Skull Throne


Inhalt:

Die Menschheit befindet sich kurz vor der Ausrottung durch Dämonen, die Nacht für Nacht an die Erdoberfläche kommen, um Menschen zu jagen und zu töten. Nur komplizierte und vielfältige Siegel bieten einen Schutz gegen sie, doch auch diese sind sehr anfällig.
Nur der prophezeite Erlöser kann die Menschheit retten, nur wer ist er? Der junge Arlen, der seine Mutter bei einem Dämonangriff verlor und seitdem auf der Suche nach einer Möglichkeit zur Verteidigung gegen die Dämonen ist? Oder der Krasianer Ahmann Jardir, der die Menschheit unter seine Gewalt bringen und stärken will, um den Dämonen eine Ausrottung schwerer zu machen?


Hintergrund:

Die Dämonen-Reihe spielt in einem mittelalterähnlichen, fiktiven Gebiet, dessen Landschaft sich über Wüsten, aber auch Berge und Meere erstreckt. Da bei Einbruch der Dämmerung Dämonen erscheinen und alles lebendig töten wollen, sind die Tiere in der Natur wesentlich größer und stärker. Es existieren viele verschiedene Arten von Dämonen, z.B. Feuer-, Baum-, Schnee-, Felsen-, Wind-, Wasserdämonen, die unterschiedlich mächtig sind und sich vom Aussehen stark unterschieden.
Es gibt Weissagungen und Dämonenwürfel, die immer wieder befragt werden, um die Zukunft zu deuten. Meist sind diese Wahrsagungen aber nicht besonders präzise bzw. schwer zu interpretieren.


Erzählstil:

Brett hat einen angenehm leichten, zuweilen aber auch plumpen Schreibstil. Charaktere sind oft entweder grundlegend böse oder grundlegend gut. Natürlich gibt es diesbezüglich auch Schattierungen, aber viele Charaktere besitzen wenig Tiefe, sind zu perfekt und dadurch sehr unsympathisch.
Da die Geschichte aus mindestens sechs unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird, dauert es manchmal sehr lang, bis die Geschichte der Lieblingscharaktere weitergefühlt wird, doch dies stört nicht weitere. Die Bücher haben wenig „Durchhänger“ und sind sehr spannend, so dass ich sie gar nicht gerne aus den Hängen gelegt habe.


Verfilmung:

Die Filmrechte haben sich Paul W. S. Anderson & Jeremy Bolt (Resident Evil) gesichert. Nähere Planungen für eine Filmumsetzung scheint es allerdings noch nicht zu geben.


Fazit:

Das Grundthema der Geschichten ist nicht neu: Gute (Menschen) gegen Böse (Dämonen), wobei die Guten nur durch den prophezeiten Erlöser gerettet werden können. Auch die Grundzüge der Hauptcharakter ist oft sehr klischeehaft, z.B. sind fast alle Halbwaisen und/oder hatten eine schreckliche Kindheit (sexueller und physischer Missbrauch etc.).
Dennoch möchte ich die Reihe gerne empfehlen, da sie trotz Klischees dennoch sehr unvorhersehbar und überraschend ist.

17.12.14 13:27


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