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Percy Jackson



Percy Jackson

Die Buchreihe „Percy Jackson“ von Rick Riordan besteht aus fünf Teilen. Die Nachfolge „Helden des Olymp“ ist mit bislang vier Büchern noch nicht abgeschlossen:

Diebe im Olymp (2005), 448 Seiten, Original: The lightning thief
Im Bann des Zyklopen (2006), 336 Seiten, Original: Sea of Monsters
Der Fluch des Titanen (2007), 368 Seiten, Original: The Titans Curse
Die Schlacht um das Labyrinth (2008), 432 Seiten, Original: The Battle of the Labyrinth
Die letzte Göttin (2009), 514 Seiten, Original: The Last Olympian

Der verschwundene Halbgott (2012), 592 Seiten, Original: The Lost Hero
Der Sohn des Neptun (2012), 544 Seiten, Original: The Son of Neptune
Im Zeichen der Athene (2013), 640 Seiten, Original: The Mark of Athen
Das Haus des Hardes (2014), 624 Seiten, Original: The House of Hades


Inhalt:

Hauptperson der Reihe ist, wie der Name bereits sagt, der anfangs zwölfjährige Perseus „Percy“ Jackson, der bei seiner Mutter in New York lebt. Seinen leiblichen Vater kennt er bisher nicht, doch bald stellt sich heraus, dass er der Sohn des griechischen Gott Poseidon ist. Als Nachfahre eine der Großen Drei (Zeus, Hades & Poseidon) wird er im Laufe der Jahre ein mächtiger Halbgott, der sich allerlei Prüfungen stellen muss, denn ihm wurde prophezeit, dass er eines Tages den Olymp entweder zerstören oder retten würde.


Hintergrund:

Rick Riordan baut eine eigene Welt auf, in der Nachfahren von griechischen (später auch römischen) Göttern lebt und sich in ständiger Gefahr befinden, von den Monstern aus dem Tartarus getötet zu werden.
Jeder dieser Halbgötter hat bestimmte Fähigkeiten, die im Laufe der Jahre immer vielfältiger und mächtiger werden, so kann Percy beispielsweise das Wasser kontrollieren. Ansonsten könnten die Halbgötter aber keine große Hilfe von ihren Eltern erhoffen, denn diesen ist es verboten Kontakt zu ihren Kindern herzustellen.
Hauptsächlich spielt die Handlung an der Westküste der USA, aber die Charakter zieht es auch in den Olymp und die Unterwelt. Vor allem in der Fortsetzung der Serie spielen Europa und der Tartarus eine größere Rolle.
Neben Göttern kommen auch Titanen und Giganten und allerlei magische Wesen vor. Dabei gibt es oft ein klassisches Gut-Böse-Schema.


Erzählstil:

Rich Riordan hat einen angenehm leichten Schreibstil mit sehr viel Humor, oft aber fehlender Ernsthaftigkeit, so dass schon nach den ersten Seiten klar ist, dies ist eher eine Buchreihe für Jugendliche als für Erwachsene. Die Helden bringen sich oft in ausweglose Lagen, dennoch hat der Leser nie das Gefühl, es könnte wirklich brenzlich werden… Vor allem in der Nachfolgereihe erschafft Riordan so viele Hauptcharaktere, die in beinahe jedem Kapitel knapp mit dem Leben davon kommen, dass er jedem einzelnen schlecht gerecht werden kann. Allerdings wirken seine Charaktere sehr echt. Jeder von ihnen hat Schwächen, Sehnsüchte und Fehler, aber wirkt meist sehr liebenswert. Dennoch scheint er sich dabei etwas „Überladen“ zu haben. Allerdings sind die Bücher dadurch nie langweilig und schlecht aus der Hand zu legen.


Fazit:

In vielen Bereichen ähnelt Percy Jackson ein wenig an Harry Potter. Ein Junge mit einer Prophezeiung, der beim erwachsen Werden in einer magischen Welt begleitet wird, die vor den meisten Menschen verborgen bleibt. Sogar von der Erscheinung her sind die beiden sich recht ähnlich.
Auch das Zielpublikum ist ähnlich: Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene.
Vor allem die erste Reihe ist absolut empfehlenswert durch einen humorvollen Erzählstil, einen sympathischen Helden und nie enden wollendem Einfallsreichtum.


9.12.14 11:12


Meine Liebe zu Büchern

„Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen, und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat.“ – Helen Hayes

Ich liebe es, zu lesen. Weiß Gott, das war nicht immer so. Ich habe erst spät angefangen, mit etwa 14 Jahren. Als Kind wurde bei mir Legasthenie diagnostiziert und ich tat mich damals besonders schwer mit dem Lesen und vor allem Schreiben. Doch ich hatte schon immer viel zu viel Fantasie und es war auf lange Sicht unvermeidlich, dass ich irgendwann auf entsprechende Literatur stoßen würde, die ich schlichtweg lesen musste.

„Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen.“ – Friedrich Nietzsche

Mit 14 Jahren habe ich mit Horrorliteratur/Thrillern von Akif Pirinçci und Stephen King angefangen. Diese waren wenig Komplex und sehr spannend und genau das richtige für mein jugendliches Ich, denn:
1. „In den Horrorvideos spiegeln sich die notwendigen Entwicklungsaufgaben junger Menschen wider. Die Themen „Gewalt“ und „Tod“ verweisen auf den notwendigen Entwicklungsschritt, den jeder Jugendliche nachvollziehen muß: das Akzeptieren des partiellen Todes des kindlichen Ichs und die (schmerzhafte) Herausbildung eines Erwachsenen–Ichs.“
2. „Die Themen „Sexualität“ und „soziales Zusammenleben“ werden in den Horror- und
Gewaltvideos in der Regel nur in pervertierter, unvollkommener Art präsentiert. Besonders
Jugendliche, in ihrer noch brüchigen geschlechtlichen uns sozialen Rolle, erkennen sich
wieder.“
3. „Speziell Horrorfilme sprechen die beiden dominierenden Gefühlsstimmungen junger
Menschen an: das Gefühl der Allmacht (einsamer Held bezwingt das Böse) und das Gefühl
der Ohnmacht und Verzweiflung (das Böse lauert überall und schlägt erbarmungslos zu).“
4. „Die filmsprachlichen Mittel verstärken die manifest und latent dargebotenen Botschaften.“ (Reß, E. (1990). Die Faszination Jugendlicher am Grauen. Würzburg: Königshausen und Neumann, S. 28f)

„Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.“ –Heinrich Heine

Mit dem Studium begann ich dann, mich mehr für Kriminalromane zu begeistern und verschlang sie regelrecht, wenn ich mich dazu aufgerafft hatte, einen zu beginnen. Doch während meiner Studienzeit hatte ich meist so viel mit Lernen, Party und Familie zu tun, dass ich mich zu dieser Zeit noch nicht als wirklich große Leserin bezeichnen möchte. Doch die Faszination am Bösen und Unwirklichen blieb.

„Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.“ – Hermann Hesse

Erst mit Abschluss meines Masters an der Universität, wurde ich zu einer richtigen Leseratte und lese jetzt im Durchschnitt ein Buch pro Woche. Immer noch liebe ich Krimis, aber die Fantasiesagen haben es mir auf ganz andere Art angetan. Sie entführen mich in Welten, die es im Grunde genommen nicht gibt und dennoch unglaublich real wirken. Auch wenn ich mal negative Kritik äußere an den Autoren, so beneide ich sie doch ungemein und möchte keinen von ihnen missen, denn sie bereichern mein Leben außerordentlich.

„Lesen heißt durch fremde Hand träumen.“ – Fernando Pessoa

Ich lebe ein tolles Leben.

Ich habe eine wunderbare Familie: eine Mutter, dich ihre Kinder über alles liebt, einen Vater, der sich ein Bein ausreißen würde für seine Kinder, einen Bruder, der für mich da wäre, wenn es drauf ankommt und eine kleine Schwester, die meine beste Freundin ist.
Ich habe gute Freundinnen, mit denen ich lachen, weinen und feiern kann, die mich mögen, wie ich bin.
Ich habe eine tolle Wohnung und bin finanziell so gut aufgestellt, dass ich jedes Jahr eine große Reise antreten kann und bereits in über dreißig Ländern war.

Natürlich gibt es auch schwierige Tage, aber ich bräuchte Bücher nicht, um glücklich zu sein. Sie machen mich nur ein wenig glücklichER.
26.11.14 11:29


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