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Das Lied von Eis und Feuer



Meine zweite Rezension betrifft das LIED VON EIS UND FEUER von R.R. Martin, auch als GAME OF THRONES bekannt. Die Serie habe ich bisher noch nicht gesehen, dafür aber die Bücher gelesen und war ab der ersten Seite fasziniert.

Im Gegensatz zum englischen Original gibt es in der deutschen Übersetzung zehn statt fünf Bücher Die Reihe ist allerdings auch noch nicht abgeschlossen.:
Die Herren von Winterfell (1997), 576 Seiten, Original: A Game of Thrones (Part I)
Das Erbe von Winterfell (1998), 544 Seiten, Original: A Game of Thrones (Part II)
Der Thron der Sieben Königreiche (2000), 576 Seiten, Original: A Clash of Kings (Part I)
Die Saat des goldenen Löwen (2000), 672, Seiten, Original: A Clash of Kings (Part II)
Sturm der Schwerter (2001), 768 Seiten, Original: A Storm of Swords (Part I)
Die Königin der Drachen (2002), 832 Seiten, Original: A Storm of Swords (Part II)
Zeit der Krähen (2006), 576 Seiten, Original: A Feast of Crows (Part I)
Die dunkle Königin (2006), 607 Seiten, Original: A Feast of Crows (Part II)
Der Sohn des Greifen (2011), 832 Seiten, Original: A Dance with Dragons (Part I)
Ein Tanz mit Drachen (2012), 797 Seiten, Original: A Dance with Dragons (Part II)


Inhalt:

Die Handlung der Buchreihe in wenigen Sätzen zusammen zu fassen, gestaltet sich als etwas schwierig, da die Welt, die R.R. Martin errichtet hat, unheimlich kompliziert und vielschichtig ist.
Im Wesentlichen geht es um zwölf Familien, die ein „Spiel um die Krone“ von dem fiktiven Kontinent Westeros wagen. Wer das Spiel nicht beherrscht oder zu ehrenhaft/dumm/weich handelt, stirbt.
Ein weiterer Handlungsort ist die Mauer, deren Männer der Nachtwache Westeros vor Übergriffen der mysteriösen „Anderen“ schützen soll. Ein dritter Handlungsstrang spielt sich auf dem Kontinent Essos ab.
Im Mittelpunkt der Buchreihe steht vor allem die Familie Stark.
Im Folgenden sind die zwölf großen Familien aufgeführt, allerdings sind die Angehörigen der verschiedenen Sippen bei weiten nicht die einzigen Charaktere. Tatsächlich liegt die Zahl der „wichtigen Personen“ wohl locker bei über fünfzig. Hier den Überblick zu behalten, ist manchmal gar nicht so einfach.


Erzählstil:

Die Geschichte wird aus 31 unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Einige Charaktere, wie beispielsweise Jon Snow, Eddard Stark oder Tyrion Lennister sind mir dabei von Anfang an sympathisch gewesen, wohingegen ich mich an andere, wie Jamie Lennister oder Daenerys Targaryen, erst gewöhnen musste. Andere sind mir sofort unsympathisch gewesen, z.B. Cersei Lannister. Typisch für die jeweiligen Personen ist aber, dass es nie ausschließlich gute oder schlechte Menschen gibt. Jeder Charakter hat Wünsche, Sehnsüchte, Schwächen und Stärken.
Nicht immer spielt sich die Handlung chronologisch ab und oft darf den Meinungen der Charaktere nicht getraut werden, wenn diese Gerüchte hören. Da mehrere dutzend Handlungsstränge parallel laufen, muss die Konzentration des Lesers durchgehend hoch bleiben.


Hintergrund:

Die Buchreihe spielt in einem mittelalterähnlichen, fiktiven Universum, in der es Geschöpfe wie Drachen und Schattenwölfe gibt. Desweiteren gibt es Prophezeiungen, Gestaltwandler und mysteriöse Träume.
Außerdem existieren die vier Jahreszeiten nicht in zwölf Monaten, sondern über viele Jahre verteilt. Zu Anfang der Buchreihe neigt sich ein jahrelanger Sommer dem Ende entgegen. Die Bevölkerung hofft auf einen endlosen Sommer.


Das Besondere am Buch:

Das Besondere am Buch ist vor allem die Komplexität. R.R. Martin hat nicht nur seine eigene Welt, sondern auch eigene Wesen und Sprachen erschaffen mit unglaublich vielen, authentischen Charakteren.
Vor allem die lieben Andeutungen, Prophezeiungen, Halbwahrheiten und Gerüchte, die aus den jeweiligen Perspektiven verarbeitet werden, sind verwirrend, aber unglaublich raffiniert. Dabei spielt nicht nur die Gegenwart eine Rolle, sondern auch die Vergangenheit. Manche Geheimnisse werden auf den ersten Seiten angerissen und begleiten den Leser über das gesamt Buch.


Fazit:

Auch wenn es manchmal hunderte Seiten dauert, bis ich wieder bei meinen Lieblingscharakteren lande, ist diese Buchreihe selten langweilig. Ich bin eine schnelle Leserin, dennoch haben die bisher erschienenen zehn Bücher mich viele Monate über begleitet und ich fiebere der Erscheinung des Nächsten sehnsüchtig entgegen.
Fazit: Mit eine der besten Buchreihen, die ich je gelesen habe!
13.11.14 09:20
 
Letzte Einträge: Die Tribute von Panem, Percy Jackson, Dämonenzyklus, Maze Runner


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