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Die Tribute von Panem

Meine dritte Rezension möchte ich der Trilogie „Die Tribute von Panem“ von Suzanne Collins widmen.

Tödliche Spiele (2009), 416 Seiten, Original: The Hunger Games
Gefährliche Liebe (2010), 431 Seiten, Original: Catching Fire
Flammender Zorn (2011), 430 Seiten, Original: Mockingjay


Inhalt:

Hauptperson der Trilogie ist die 16-jährige Katniss Everdeen, die in dem zukünftigen Amerika lebt, das nun Panem genannt wird und in zwölf Distrikte unterteilt wurde. Jeder dieser Distrikte muss jährlich einen weiblichen und einen männlichen Jugendlichen als Tribut stellen, der in den Hungerspielen um sein Leben kämpfen muss, denn nur einer der Tribute darf überleben.
Da die Hauptperson ein Mädchen ist, darf natürlich auch eine typische Liebesgeschichte nicht fehlen. Sowohl ihr Jugendfreund Gale und auch der männliche Tribut von Distrikt 12, Peeta, eifern um ihre Gunst.



Erzählstil:

Katniss Geschichte wird aus der Ich-Perspektive erzählt. Collins Schreibstil an sich ist nichts Besonderes. Sie schreibt naiv, fast kindlich und völlig anspruchslos. Dadurch sind die Bücher sehr leicht und schnell zu lesen. Mir persönlich fehlte aber das „gewisse Etwas“. Auch die Tatsache, dass Collins die grundlege Idee von Kōshun Takami geklaut hat, verstärkte bei mir den Eindruck von Einfallslosigkeit und das Fehlen des Speziellen.
Positiv an dem Buch ist mir besonders in Erinnerung geblieben, wie wenig Katniss perfekt ist. Sie hat Schwächen und handelt oft egoistisch und einfach menschlich. Auch andere Charaktere, wie z.B. Peeta oder Haymitch haben es mir angetan.


Verfilmungen:

Der bittere Beigeschmack, dass Collins die grundlegende Idee nicht selbst entwickelt hat, bleibt auch bei den Verfilmungen. Dennoch muss ich sagen, dass die Schauspieler hier eine Menge rausreißen.
Der größte Schwachpunkt, Collins Schreibstil, kommt hier nicht zum Zuge und daher würde ich die Filme jedem Fantasy-SiFi-Interessierten empfehlen.


Fazit:

Teil 1 und vor allem Teil 2 sind meiner Meinung nach empfehlenswert. Würde ich nur diese Teile bewerten, wären sicher ein bis zwei Federn mehr dabei rausgesprungen, doch Teil 3 und dort vor allem der Schluss haben mir die Trilogie ordentlich verdorben. Ich möchte hier niemandem etwas spoilern, deswegen verrate ich nicht, was genau mich so dermaßen gestört hat. Aber wer bereits weiß, was passiert, kann sich hier gerne melden und wir können darüber diskutieren.

25.11.14 10:12
 
Letzte Einträge: Percy Jackson, Dämonenzyklus, Maze Runner


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